92% der IT-Jobs werden sich laut einer Studie des AI-Enabled ICT Workforce Consortiums (Cisco, SAP, Google, IBM, Intel, Microsoft und anderen Partnern) durch KI verändern. Dies gilt vor allem für Einstiegspositionen und mittlere Positionen. In allen IT-Jobs werden zukünftig Kenntnisse zu KI-Ethik und allgemeines KI-Wissen wichtiger.
Neue Berufsbilder wie KI-Trainer oder Prompt Engineer entstehen, während andere Tätigkeiten durch Automatisierung ersetzt werden könnten. Gleichzeitig bietet KI die Chance, den Fachkräftemangel zu mildern, indem sie Routineaufgaben übernimmt und so Kapazitäten für komplexere Aufgaben schafft.
Im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz entstehen in der IT-Branche neue, hochrelevante Berufsfelder – insbesondere in vier Bereichen, die für die Zukunft österreichischer Unternehmen entscheidend sind:
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Cybersecurity & Informationssicherheit:
Mit dem zunehmenden Einsatz von KI in der Abwehr werden klassische Sicherheitsjobs neu definiert. Tools wie Security-Copilots oder Large-Language-Models helfen dabei, Bedrohungen schneller zu erkennen und gezielt zu reagieren – etwa bei Deepfake-Phishing oder automatisierten Angriffen. Gefragt sind Fähigkeiten in MLOps, SOC-Automatisierung und KI-basierter Analyse. Bereits 55 % der Unternehmen setzen laut Studien auf generative KI zur IT-Abwehr – Tendenz steigend.
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Datenschutz & AI-Compliance:
Die neue EU-KI-Verordnung bringt seit Februar 2025 klare Regeln: Emotionserkennung am Arbeitsplatz ist verboten, und Unternehmen müssen nachweisen, dass Mitarbeitende KI-Kompetenzen besitzen. Auch Schweizer Unternehmen, die in der EU vernetzt sind, werden sich an diese Vorgaben halten müssen. Neue Rollen wie „AI Compliance Officer“ oder „Privacy-by-Design Engineer“ entstehen. Wer Datenschutz und KI-Compliance kombiniert, kann das rechtliche Risiko laut PwC um bis zu 18 % senken – ein echter Wettbewerbsvorteil.
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Business Continuity & Resilienz:
Auch die betriebliche Krisenvorsorge wird intelligenter. KI-Modelle simulieren Risiken in Echtzeit, IoT-Systeme liefern Warnsignale. Neue Metriken wie „Time-to-AI-Failover“ ersetzen herkömmliche Wiederherstellungszeiten. Gesucht werden Fachkräfte, die Cloud-Know-how mit Risikomanagement und ethischer KI-Nutzung verbinden – oft mit Gehaltsextras von bis zu 12 %.
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AI Governance & Ethik:
Da viele Unternehmen noch nicht auf KI-basierte Bedrohungen vorbereitet sind, entstehen übergreifende Rollen wie „Chief AI Security Architect“ oder „Explainability Specialist“. Die neue EU-Verordnung verpflichtet ab 2027 alle Hochrisiko-KI-Systeme zu klaren Prüfpfaden – auch das eröffnet zahlreiche neue Möglichkeiten am Arbeitsmarkt.
Fazit: Durch die aktuellen Entwicklungen bewegen wir uns zunehmend weg von starren IT-Rollen hin zu dynamischen Profilen mit Technik-, Ethik- und Rechtsverständnis. Wer sich jetzt vor allem im Bereich KI weiterbildet, gestaltet aktiv die digitale Zukunft mit und sichert sich einen Arbeitsplatz, der Kreativität, Effizienz und Sicherheit ermöglicht.
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