1. Betroffenheit prüfen
- Selbstbewertung, ob das Unternehmen unter NIS‑2 fällt.
- Registrierung jeder juristischen Einheit bei der Cybersicherheitsbehörde.
2. Risikomanagement aufbauen
- Dokumentierte Risikomanagement- und Sicherheitsprozesse implementieren.
- Regelmäßige Risikoanalyse und Schwachstellenbewertung durchführen.
3. Sicherheitsmaßnahmen implementieren
- Technische und organisatorische Maßnahmen für Vertraulichkeit, Integrität, Verfügbarkeit.
- Backup, Notfallpläne, Incident Response und Monitoring einrichten.
4. Meldepflichten sicherstellen
- Prozesse für Vorfallmeldungen innerhalb von 24 Stunden implementieren.
- Follow-Up Berichte und Reportingstruktur etablieren.
5. Lieferketten überprüfen
- Sicherheitsanforderungen entlang der gesamten Lieferkette nachweisen.
- Verträge und Audits mit Zulieferern prüfen und anpassen.
6. Dokumentation und Reporting
- Maßnahmen, Prozesse, Risiken und Vorfälle kontinuierlich dokumentieren.
- Fristgerechte Berichte an die Cybersicherheitsbehörde vorbereiten.
7. Aus- und Weiterbildungen sowie ISO Standards nutzen
- Qualifikationen wie Information Security Manager (CISM, CISSP) oder ISO 27001 Lead Implementer/Auditor fördern Fachwissen.
- Viele NIS‑2-Anforderungen wie Sicherheitsrichtlinien, Notfallpläne und Lieferkettenmanagement sind in ISO 27001 und vergleichbaren Standards enthalten.
- Bestehende Management- und Risikostrukturen lassen sich direkt auf NIS‑2 übertragen, Prozesse wie Risikomanagement, Auditierung und Compliance sind bereits teilweise abgedeckt.
Wir unterstützen Sie mit maßgeschneiderten und effektiven Angeboten!
CIS Certification GmbH wurde bereits 2018 als qualifizierte Stelle für NIS-Prüfungen vom Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus beauftragt und bietet Kund*innen somit nicht nur umfassende Erfahrung und Know-how, sondern auch einen pragmatischen Ansatz bei NIS-2 Prüfungen und Gap-Analysen.
Bei Fragen oder Unklarheiten kontaktieren Sie uns gerne.