ISO 27001 Zertifikat als Trumpf im Ärmel

NIS-2 Gesetz (NISG 2026)

Wer sich bereits mit dem NIS-2 Gesetz, das seit Anfang des Jahres Pflicht ist, auseinandergesetzt hat, weiß: Bis 30.09.2026 muss das neue Gesetz verbindlich in österreichischen Unternehmen umgesetzt sein. Trotz vielen neuen Verpflichtungen lassen sich Synergien mit der ISO 27001 (Informationssicherheitsmanagement) nutzen, um rasch gesetzeskonform zu handeln – wir zeigen Ihnen, wie das gelingt.

Mit Jänner 2026 ist das Netz- und Informationssystem­sicherheitsgesetz 2026 (NISG  2026) in Österreich verbindlich in Kraft getreten. Das bedeutet eine massive Erweiterung der Anforderungen an Cybersicherheit und Risikomanagement. Auch die Meldepflichten sind mit dem NIS-2 Gesetz strenger geworden. Die NIS-2 Prüfung beinhaltet einen organisatorischen und technischen Teil, um bis 01.10.2026 gesetzeskonform zu sein. Unternehmen müssen selbst ihre Betroffenheit prüfen.

Eine wichtige Erleichterung ist allerdings gegeben: Unternehmen, die bereits eine Zertifizierung nach ISO 27001 (Informationssicherheitsmanagementsystem) haben, decken damit automatisch den organisatorischen Teil der NIS-2 Prüfung ab und ersparen sich den aufwändigsten Schritt!

Warum jetzt die ISO 27001 Zertifizierung holen?

Die Fristen für Unternehmen sind kurz: 

  • 10.2026

Pflichten treten in Kraft

  • 12.2026

Registrierung abgeschlossen

  • 09.2027

Selbstdeklaration erforderlich

NISG 2026 verlang nach einem etablierten Risikomanagementsystem. Um dieses aufzubauen, müssen Unternehmen zuerst verstehen, wo ihre Risiken überhaupt liegen. Dieser individuelle Prozess beansprucht Zeit und hängt stark vom Stand der Technik ab. Ein wesentlicher Unterschied vom neuen Gesetz im Vergleich zu NIS-1 ist, dass nach NIS-2 der ISMS-Scope das gesamte betroffene Unternehmen umfasst, nicht nur einzelne Bereiche – also ist mit mehr Audits und einem höheren Aufwand zu rechnen!

Wer bereits eine ISO 27001 Zertifizierung implementiert hat oder jetzt umsetzt, trumpft – denn der organisatorische Teil deckt sich mit den NIS-2 Vorgaben.

Achten Sie darauf, dass Ihr Zertifizierungspartner akkreditiert ist – denn nur dann ist die ISO 27001 als Nachweis der organisatorischen Prüfung nach dem NIS-2 Gesetz anerkannt. Die technische Prüfung (z. B. Penetrationstests) ist davon getrennt und kann gesondert erfolgen.

Jetzt starten, langfristig sicher sein

Beginnen Sie daher jetzt mit der Umsetzung: Versäumen Betriebe diese Fristen, drohen ihnen erhebliche Bußgelder. Außerdem erfüllen sie nach aktuellen Standards auch nicht die Voraussetzungen, um ihre täglichen Prozesse sicher zu betreiben. Denn im Falle von Cyberangriffen und Betriebsausfällen drohen gravierende Auswirkungen, wenn Unternehmen ohne ein Informationssicherheitssystem (ISMS) nicht ausreichend vorbereitet sind.

Nutzen Sie die Chancen, die das neue NIS-2 Gesetz bringt: bringen Sie Ihre Informationssicherheit auf den neuesten Stand, bleiben Sie wettbewerbsfähig und erfüllen regulatorische Anforderungen.

CIS Certification ist die führende Zertifizierungsstelle für ISO 27001 (Informationssicherheit), ISO 22301 (Business Continuity) und größter NIS-Prüfer in Österreich. Als qualifizierte Stelle wird CIS Certification ab 01.Oktober 2026 automatisch unabhängiger NIS-Prüfer nach NISG 2026 (unabhängige Stelle).

Tipp

Unternehmen, die noch unter NIS-1 fallen, müssen 2026 weiterhin reguläre Prüfungen durchführen.

Es gibt keine automatische Übergangslücke! Das Team der CIS Certification hilft Ihnen bei Fragen zu NIS-2 gerne weiter.